2. Liga Hallen-Meisterschaft 2003/2004
Maccarone Cup
Vergangenes Wochenende standen die Faustballer des BSC Obfelden im Einsatz. Am Samstag stand ein gemischtes Team namens Freiamt am Maggarone-Cup in Root teilnahm, versuchte man am Sonntag in der Meisterschaft ein Medaillen-Platz zu verteiden. Nun zu Root. Gleich im ersten Spiel musste gegen den Titelverteidiger Rotkreuz angetreten werden, ein starkes Team, das schlussendlich an den eigenen Nerven scheiterte. Mit klarem 2:0 Satzsieg hat man dem Turnierfavoriten den Tarif bekannt gegeben. Das gleiche Schicksal erlitt auch Mettmenstetten 1, welches mit Othmar Oettli, seines Zeichens Angreifer des Nat. B. Affoltern verstärkt war. Bonstetten, der Säuliämter Trainingspartner leistete erbitterten Widerstand und das Spiel konnte auf beide Seiten kippen. Doch die knappe Spielzeit und ein bisschen mehr Glück verhalfen dem Freiämter-Team in beiden Sätzen zum Sieg. Die weiteren Teams aus Steinhausen, TSV Luzern hatten das Nachsehen. Durch den Gewinn sämtlicher Gruppen-Spiele hatte man sich damit direkt für den Final qualifiziert und traf dort auf den Seriensieger aus Brunnen, welche sich ebenfalls mit nur einem Satzverlust ins Endspiel "gemogelt" hatte. Diese Routiniers waren jedoch aus früheren Zeiten bekannt und man wusste, was aufs Mixed-Team zukommen sollte. Der Angreifer des Freiämter-Teams ent-wickelte jedoch bereits mit dem Service enormen Druck und punktete mal für mal. Dadurch war Brunnen gezwungen mehr Risiko zu gehen. Erstaunlicher-weise flatterten diesen die Nerven und mit sehr vielen Eigenfehlern brachten sie sich selbst auf die Verliererstrasse. Team Freiamt wurde Turniersieger und löste damit eine lange Serie der Brunnener ab. Fürs Team Freiamt spielten:A. Gugerli, H. Roth, J.Schoch, E. Sennhauser.
Schluss-Spieltag 2. Liga
Mit harten Kämpfen in der Meisterschaft qualifizierte sich der BSC Obfelden für die Finalrunde, zusammen mit dem STV Schlieren, Satus Sporting Dietiekon, Embrach und Wallisellen. Durch die Punkteteilung aus der Vorrunde rückten die Mannschaften noch näher zusammen, sodass 3 Mannschaften punkte-gleich und die beiden anderen Teams nur einen Punkt dahinter in diese Final-runde starteten. Im ersten Spiel traf man auf Sporting Dietikon, das Team, welches in der Vorrunde noch beide Sätze an die Säuliämter abgeben musste. Anderer Tag - neues Spiel. Es entwickelte sich eine wahre Abnützungs-schlacht. Keine Mannschaft brachte es fertig eine Vorentscheidung herbeizu-führen und nur mit ein bisschen Glück konnte sich Sporting Dietikon den Satz mit 15:13 an sich reissen. Dieser Satzverlust brach dem BSC Obfelden das Genick. Erst bei 8:0 für die Limmattaler gelang ihnen der erste Punkt und kapitulierte schlussendlich mit dem Skore von 15:4. Der Auftakt war gründlich misslungen. Beim Betrachten der anderen Mannschaften muss man feststellen, dass das Niveau der 2.Liga-Spitzenteam erstaunlich hoch liegt, waren doch in diesen Mannschaften Spieler mitdrin, welche in der Feldsaison noch Nat. A oder B-Luft geschnuppert hatten. Das zweite Spiel gegen den Leader der Vorrunde, den STV Schlieren, konnte es nur besser werden. Erstaunlich locker schaffte der BSC Obfelden im ersten Satz einen Vorsprung, den die Limmataler nicht mehr wettmachen konnten. Mit 15:6 war der erste Satz ins Trockene gebracht worden. Dieser hohe Satz-Verlust von Schlieren solche sich später noch rächen. Man konnte also noch Faustball spielen. Doch die Euphorie
dauerte nicht lange. Schlieren setzte nochmals alles auf eine Karte und punktete noch und noch. Obfelden konnte seinerseits nicht mehr reagieren und musste den Satzausgleich hinnehmen. Dies war der endgültige Knick in der Obfelder Mannschaft. Embrach wusste eine Chance zu haben mit einem Sieg, an den Aufstiegsspielen teilnehmen zu können. Mit druckvollem Spiel setzen sie denn auch Akzente und damit die Obfelder stark in die Defensive. Kaum einer Reaktion mehr fähig, resignierten die Säuliämter dann auch schnell. Damit hatte man auch einen Platz in den Medaillenränge verspielt und das Spiel gegen Wallisellen war nur noch ein Spiel um Platz 4 und 5. Doch auch die bessere Rangierung in diesem Spiel wollte man nicht unbedingt er-reichen und umstrittene Schiedsrichterentscheide halfen zudem mit, die Moral der Obfelder zusätzlich zu brechen. Schlussendlich war man froh das Spiel überstanden zu haben. Mit 2:0-Sätzen verlor man gegen Wallisellen und die sonst sieggewohnten Obfelder gewannen an dieser Finalrunde nur gerade einen Satz. Eine ernüchternde Tatsache. Die hohe Satzniederlage des STV Schlieren gegen Obfelden bewirkte, dass Sporting Dietikon und Embrach an den Aufstiegsspielen teilnehmen dürfen, da Embrach als 2.Mannschaft ein 5 Bälle besseres Ballverhältnis hat. Dies zeigt einmal mehr, dass um jeden Ball gekämpft werden muss. Dies liess Obfelden jedoch an diesem Tag arg vermissen. Es spielten:K.Anneler, A. Gugerli, H.Häberling, R.Meier, E.Sennhauser, B.Wirz